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1. Grundlagen für Systemvorlagen

Systemvorlagen im TecArt CRM sind eine besondere Art der Dokumentenvorlagen. Diese werden ausschließlich für die automatische Generierung von PDF-Dokumenten in einigen Modulen verwendet. Dabei handelt es sich um ODT-Dokumente (OpenDocument-Dateien), welche in Ordnerstrukturen je möglichem Modul verwaltet werden. Systemvorlagen stehen Ihnen aktuell nur in Verbindung mit der Buchung der Module Artikelverwaltung oder Rechnungen zur Verfügung. Verwenden können Sie diese in den Modulen Angebote, Aufträge, Verträge und Rechnungen zur Erstellung der Vorgänge Ausgangsrechnungen, Gutschriften, Mahnungen, Lieferscheinen und Kassenbüchern.

Die nachfolgenden Inhalte werden unter Administration > Vorlagen > Systemvorlagen administriert.

1.1. Programm zur Erstellung von Vorlagen

Für die Erstellung von ODT-Dokumenten empfehlen wir Ihnen LibreOffice . Sie können selbstverständlich auch mit anderen geeigneten Programmen diese Vorlagen bearbeiten, jedoch hat sich bei der Bearbeitung mit MS Office herausgestellt, dass diese Vorlagen nicht immer fehlerfrei funktionierten.

1.2. Beispielvorlagen

In den Unterordnern der Registerkarte Systemvorlagen finden Sie jeweils einfache Beispieldateien namens sample.odt. Diese Vorlagen werden bei Änderungen oder fehlenden Dokumenten nach Updates immer wieder von uns aktualisiert.

Erstellen Sie Ihre Vorlage nie mit dem Namen sample.odt. Diese wird nach einem Update durch die TecArt überschrieben. Sie stellt nur ein Beispiel dar!

1.3. Feldvariablen

Für die Erstellung von Vorlagen benötigen Sie standardisierte Feldvariablen als Platzhalter. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen die verschiedenen Standard-Feldnamen des TecArt CRM, welche Sie z.B. in den Vorlagen verwenden können. Die Feldnamen benutzerdefinierter Felder können in der Felderverwaltung der einzelnen Module entnommen werden.

Die spezifischen Einzelheiten für die Verwendung der Felder in Dokumentenvorlagen, E-Mail-Vorlagen, Textbausteinen, Systemvorlagen sowie Vorlagen anderer Module entnehmen Sie bitte den einzelnen Unterseiten.

1.3.1. Grundlagen der Variablengestaltung

Die Variablen können je nach Verwendungszweck unterschiedliche aufgebaut sein.

  • Variablen in ein paar wenigen Dokumenten, Formeln und teilweise in Textbausteinen beginnen immer mit < # und enden immer mit # >
  • Variablen in systeminternen Vorlagen, Systemvorlagen, E-Mail-Vorlagen, Textbausteinen und Templates beginnen immer mit { $ und enden immer mit  }
  • Bei der ausschließlichen Verwendung einer Variable innerhalb eines Moduls (z.B. in Formelberechnungen über ein Projekt) wird nur die Variable ohne weitere Zuordnungsangaben benötigt.
  • Werden aus anderen Modulen oder verschiedenen Modulen Variablen eingebaut, ist der Variablenaufbau eine Kombination aus Modul und Variable.
  • In seltenen Fällen, wie in Gruppen oder in Bezug auf ein weiteres verknüpftes Objekt kommt eine Kombination aus Modul, ID oder Verknüpfungsfeldvariable und Feldvariable zum Einsatz.

In allen oben genannten Fällen beachten Sie bitte die Beispiele der Variablen in den verschiedenen Anwendungsszenarien.

Inhaltlich baut sich eine Feldvariable immer aus den Kombinationen von Modulen, Gruppen, Feldnamen und Variablen auf. Nicht alle Variablen können in allen Bereichen der Vorlagen verwendet werden. Hierzu müssen Sie die einzelnen Besonderheiten innerhalb der Vorlagen beachten.

VerwendungBeispiele DateiendungSyntaxBeispieleBesonderheit

*.doc, *.docx
*.xls, *.xlsx
*.xml
*.odt

  • {$FELDVARIABLE}
  • {$MODUL.FELDVARIABLE}
  • {$MODUL.VERKNÜPFUNG.FELDVARIABLE}
  • {$MODUL.ID.FELDVARIABLE}
  • {$BILLING_ADDRESS_1} - Rechnungsanschrift 1. Zeile
  • {$CONTACT.CITY} - Stadt eines Kontaktes
  • {$OFFER.CID.CITY} - Stadt des Kontaktes, welcher im Feld Kontakt des Angebotes verknüpft wurde.
  • {$GROUP.7.CITY} - Stadt aus der Gruppe mit der ID 7

In Microsoft Office müssen die Variablen und Bedingungen mit Hilfe der Feldfunktionen eingegeben werden. Eine Eingabe direkt im Fließtext führt zu keinen Ergebnissen.

Bitte beachten Sie die generelle Großschreibung der Variablen. Bedingen werden jedoch normal geschrieben.

Systemvorlagen

*.odt

  • {$FELDVARIABLE}
  • {$MODUL.FELDVARIABLE}
  • {$MODUL.VERKNÜPFUNG.FELDVARIABLE}
  • {$MODUL.ID.FELDVARIABLE}
  • {$ORIGINAL_DATA_MODUL.FELDVARIABLE}
  • {$BILLING_ADDRESS_1} - Rechnungsanschrift 1. Zeile
  • {$CLIENT_ACCOUNT.BILLING_ADDRESS_1} - Rechnungsanschrift 1. Zeile
  • {$OFFER.CID.CITY} - Stadt des Kontaktes, welcher im Feld Kontakt des Angebotes verknüpft wurde.
  • {$GROUP.7.CITY} - Stadt aus der Gruppe mit der ID 7
  • {$ORIGINAL_DATA_CLIENT_ACCOUNT.BILLING_ADDRESS_1} - Abgespeicherte Daten des Rechnungskontos zum Zeitpunkt der Verbuchung des Vorgangs, Rechnungsanschrift 1. Zeile

Systemvorlagen sind ODT-Dokumente, welche aktuell nur im Zusammenhang mit den Modulen Artikelverwaltung und Rechnungen zur Verfügung stehen, dann aber auch für Angebote und Verträge mit genutzt werden können.

Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei der Verwendung einiger Variablen die Schreibweisen unbedingt mit Modul angewendet werden müssen, da die Variablen mehrfach vorkommen können. REALNUMBER bezieht sich auf die aktuelle Vorgangsnummer. Daher müssen Sie zur Verwendung der Rechnungskontonummer im selben Dokument unbedingt CLIENT_ACCOUNT.REALNUMBER verwenden.

Bitte beachten Sie die generelle Großschreibung der Variablen. Bedingungen werden jedoch normal geschrieben.

*.tpl.html
*.tpl.txt
*.html.eml
  • {$feldvariable}
  • {$group.id.feldvariable}
  • {$city} - Stadt eines Benutzers ggf. auch Stadt eines Kontaktes/einer Person (nur in Templates)
  • {$group.1.city} - Stadt eines Benutzers der Gruppe mit der ID 1

Bitte beachten Sie die generelle Kleinschreibung der Variablen.

Bedingungen sind möglich.

Formeln in Feldern
  • <#feldvariable#>
  • <#modul.feldvariable#>
  • <#city#> - Stadt des aktuellen Kontaktes
  • <#call.time#> - Anrufdatum der mit dem Modul (z.B. Kontakte) verknüpften Anrufe

Bitte beachten Sie die generelle Kleinschreibung der Variablen.

Bedingungen sind nicht möglich.

Textbausteine (nur Drop-Down-Listen)
  • <#Variable#>
  • <#Wert 1|Wert 2|Wert 3#>
  • <#Produkte#> - Globale Textliste mit eigenem Variablennamen
  • <#TecArt CRM Cloud|TecArt CRM Server|Sonstiges#> - Flexible Drop-Down-Liste ohne Variablen. Die Werte werden direkt mittels | getrennt
Die Schreibweise Ihrer vergebenen Variable bestimmt die Schreibweise.

1.3.2. Standard-Feldvariablen

Viele Standard-Feldvariablen haben wir Ihnen aufgelistet. Da ständig neue Variablen hinzukommen, lassen sich viele aus den Schnittstellen der TecArt ableiten. Eine wichtige Hilfe bieten den Administratoren der Mouseover-Effekt in den Benutzerinformationen und Gruppeninformationen. Dort werden Ihnen beim Überfahren und kurzem Verweilen mit der Maus die Feldbezeichnungen die Variablen angezeigt.

1.3.3. Benutzerdefinierte Felder

In vielen Modulen können Sie individuelle Felder anlegen, um das TecArt CRM auf Ihre Prozesse und Bedürfnisse anzupassen. Diese Felder werden benutzerdefinierte Felder genannt und über die Felderverwaltung im Administrationsmodul eingestellt. Jedes individuell generierte Feld erhält nach dem Speichern automatisch einen Feldnamen, wie z.B. user21, der im mittleren Einstellungsbereich sowie der Tabelle der Felder angezeigt wird. Diese eben erwähnten Feldnamen werden zusammen mit dem Modulnamen zu einer Variable aufgebaut.

Ist der Feldname bei Projekten user21, dann ist der Feldname für die Vorlage {$PROJECT.USER21}.

1.3.4. Programmspezifische Besonderheiten

VariablentypProgrammBesonderheiten
{ $MODUL.FELDVARIABLE }
  • MS Office

Verwenden Sie ausschließlich die Feldfunktionen. Neue Variablen fügen Sie mit der Tastenkombination Strg und F9 ein.

Es kann sein, dass Felder nicht angezeigt werden. Diese Felder blenden Sie mit der Tastenkombination Alt und F9 ein bzw. aus.

Die Leerzeichen, die beim Anlegen der Variablen vor bzw. nach den geschweiften Klammern verwendet werden sind nicht relevant und können bestehen bleiben. Die geschweiften Klammern werden durch einen gestrichelten Rahmen eingebunden. Ein Feld, welches markiert wird, ist immer grau unterlegt.

{$MODUL.FELDVARIABLE}
  • Open Office

Beim Schreiben der Variablen in OpenOffice-Anwendungen sind keine Besonderheiten bei den Variablen zu beachten. Sie können diese immer mit geschweiften Klammern einfügen.

Bitte beachten Sie dennoch die Schreibweisen der Variablen.

1.3.5. Symbole und Anweisungen

Für die einzelnen Variablen finden Sie jeweils im Kopf eine Tabelle mit der möglichen Verwendung von Variablen und Anwendungen. Darüber hinaus finden Sie (plus)-Zeichen, wenn Sie diese Form der Variablen verwenden können. (question) hingegen bedeuten, dass die Varaiblen nicht hinreichend getestet wurden und eine Funktion nicht garantiert werden kann.

Bitte beachten Sie innerhalb der Angaben die richtige Schreibweise. Diese finden Sie in der Tabelle über den Variablen. Wird als Feldvariable z.B. user21 angegeben, ist die Verwendung in der darüber befindlichen Tabelle geregelt. Dort entnehmen Sie z.B. die richtige Schreibweise, also z.B. {$user21} oder {$USER21} oder {$CONTACT.USER21} oder <#user21#> oder <#contract.user21#> etc.

1.4. Wann werden Dokumente erzeugt?

Dokumente aus Systemvorlagen werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den verschiedenen Modulen erstellt. Dies ist davon abhängig, ob man ggf. noch verschiedene Arbeiten an den Systemvorlagen vornehmen könnte. Unabhängig von der automatischen Erstellung ist es immer möglich über den Button Vorschau erstellen die Dokumente zu erzeugen. Diese werden bei der Fortführung des Workflows überschrieben! Überspringen Sie anhand vorgenommener Moduleinstellungen entsprechende Arbeitsschritte, werden die Dokumente ggf. nicht oder nur final erstellt.

  • In Angeboten werden die finalen Dokumente aus Systemvorlagen erzeugt, beim Übergang vom Status 0 - In Bearbeitung in den Status 1 - Erstellt.
  • In Verträgen werden die finalen Dokumente aus Systemvorlagen erzeugt, beim Übergang vom Status 0 - In Bearbeitung in den Status 1 - Erstellt.
  • In Aufträgen wird eine Vorschau vom Status 0 - In Bearbeitung in den Status 1 - Erstellt erzeugt. Das finale Dokumente aus Systemvorlagen entsteht beim Übergang in den Status 3 - Auftrag erteilen.
  • In Vorgängen, wie Ausgangsrechnungen, Eingangsrechnungen, Mahnungen etc., wird eine Vorschau vom Status 0 - In Bearbeitung in den Status 1 - Erstellt erzeugt. Das finale Dokumente aus Systemvorlagen entsteht beim Übergang in den Status 3 - Versendet und gebucht, 3 - Freigegeben bzw. 3 - Versendet.

2. Namensgebung

Es wird zwischen zwei Möglichkeiten der Benennung von Systemvorlagen unterschieden. In der einfachen Nutzung verwenden Sie nur eine Systemvorlage je Modul. Es kann aber auch vorkommen, dass Sie für ein Modul auch unterschiedliche Dokumentenvorlagen verwenden wollen. In diesem Fall müssen Sie einige Einstellungen mehr vornehmen.

2.1. Einfache Nutzung einer Systemvorlage

Verwenden Sie nur eine Systemvorlage für die möglichen Module zur automatischen Erstellung von ODT- und/oder PDF-Dokumenten, so müssen Ihre Vorlagen ganz spezielle Namen erhalten. Benennen Sie Ihre Vorlagen wie folgt:

Name der VorlageVerwendung der Vorlage
offer.odtErstellung von Angeboten
order.odtErstellung von Aufträgen
contract.odtErstellung von Verträgen
invoice.odtErstellung von Ausgangsrechnungen
admonition.odtErstellung von Mahnungen
voucher.odtErstellung von Gutschriften
delivery.odtErstellung von Lieferscheinen
cash_journals_entry.odtErstellung von Eingangs- bzw. Ausgangsbeleg im Kassenbuch

2.2. Mehrere Systemvorlagen verwenden

Es kann vorkommen, dass Sie mehrere Vorlagen verwenden möchten. So könnten mögliche Anwendungsbereiche komplexe Angebote oder Nachtragsangebote darstellen oder Sie möchten Gutschriften und Provisionsgutschriften in verschiedenen Systemvorlagen mit unterschiedlichen Layouts erstellen.

Bevor Sie mehrere Systemvorlagen erstellen, sollten Sie jedoch prüfen, ob durch Bedingungen in Ihren Vorlagen bereits eine Lösung möglich wird. Schauen Sie dazu in den Abschnitt der Bedingungen in Systemvorlagen.

Sind Sie zum Entschluss gekommen mehrere Systemvorlagen zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:

Erstellen Sie grundlegend eine Systemvorlage nach dem obigen Muster. Diese ist nicht zwingend vorgeschrieben, jedoch wird diese als Ausweichvorlage verwendet, sollte der Dokumentenname der gewünschten Systemvorlage nicht existieren oder keine Auswahl einer anderen Druckvorlage vorgenommen werden.

Erstellen Sie weitere ODT-Systemvorlagen mit beliebigen Namen und fügen Sie diese ebenfalls in die entsprechenden Ordner mit den Modulbezeichnungen auf der Registerkarte Systemvorlagen ein.

Sie benötigen in der Listenverwaltung eine Liste mit Ihren Druckvorlagen. Dafür erstellen Sie je Systemvorlage einen Eintrag. Wichtig ist, dass der Index dem Namen Ihrer Systemvorlage ohne der Endung .odt entspricht, also meine_vorlage statt meine_vorlage.odt. Als Wert können Sie beliebige Namen festlegen, wie sie in der Dropdown-Liste angezeigt werden sollen.

Nutzt man mehrere ODT-Systemvorlagen mit beliebigen Namen, so heißen die Ausgabedokumente dann auch so. Der in den Moduleinstellungen festgelegte Dokumentenname wird nicht mehr verwendet.

Beispiel:

  • Rechnung.odt
  • Schlussrechnung.odt

Wenn man nun die Namen der Vorlagen mit den Variablen erweitert, kann man dadurch ebenfalls individuelle Dokumentennamen nutzen. Dabei muss unbedingt derselbe Name auch in der Spalte  Index in der Liste erweitert werden, welche auf die entsprechenden Vorlagen verweisen.

Beispiel:

  • Vorlage: Rechnung_{$REALNUMBER}.odt | Listeneintrag: Rechnung_{$REALNUMBER} | Ergebnis: Rechnung_12345.pdf
  • Vorlage: Schlussrechnung_{$REALNUMBER}.odt | Listeneintrag: Schlussrechnung_{$REALNUMBER} | Ergebnis: Schlussrechnung_12345.pdf

Wechseln Sie nun in die Felderverwaltung und legen Sie im betreffenden Modul ein Feld mit dem Typ Dropdown-Liste Drucklayout an und wählen Sie die eben erstellte Liste Ihrer Drucklayouts aus. Optional können weitere Einstellungen, wie Standardlayout etc. angegeben werden. Vergeben Sie eine Positionsnummer, damit die Mitarbeiter ggf. die Vorlage auswählen können.

Haben Sie die notwendigen Einstellungen zur Auswahl der unterschiedlichen Drucklayouts vorgenommen, kann je Objekt im entsprechenden Modul die gewünschte Vorlage ausgewählt werden, welche verwendet werden soll. Außerdem ist es möglich gleichzeitig mehrere Dokumente mit verschiedenen Vorlagen erstellen zu lassen. Hierzu legen Sie einfach mehrere Felder vom Typ Dropdown-Liste Drucklayout an und platzieren diese in den Objekten über die Positionsnummern.

3. Systemvorlagen erstellen

Systemvorlagen sind normale Dokumentenvorlagen im ODT-Format. Ihr Inhalt besteht im Wesentlichen aus einer allgemeinen Unternehmensvorlage mit Ihrem Logo, Ihren Farben und Schriften und Ihren Anordnungen und Platzierungen. Es kann technisch bedingt vorkommen, dass sich einige Wünsche nicht umsetzen lassen oder nur über komplexe Lösungswege entstehen können. Sollten Sie bei der Erstellung an Ihre Grenzen kommen, können Sie gern im Rahmen eines Dienstleistungsauftrages unseren Support in Anspruch nehmen.

Sie benötigen für die Dokumentenvorlagen weiterhin Textmarken und die entsprechenden Variablen für Systemvorlagen. Darüber hinaus können Sie mit Bedingungen Ihrer Vorlagen mehr Flexibilität ermöglichen und vermeiden so den Aufwand mehrere Vorlagen zu pflegen.

3.1. Textmarken

Textmarken stellen bei der Erstellung des Dokumentes Schleifen dar, welche gesucht werden und so oft durchlaufen werden, bis alle auszugebenden Werte im Dokument eingefügt wurden. Beispielsweise können Sie bei den Artikeln nicht im Vorfeld wissen, ob Sie in der Vorlage 5 Zeilen oder 50 Zeilen mit Artikeln benötigen. Gibt es für Artikel eine Textmarke, die anhand Ihrer Anzahl der ausgewählten Artikel durchläuft, werden dabei immer alle Inhalte kopiert, die sich zwischen den Textmarken befindet.

Bauen Sie sich eine Tabelle und platzieren Ihre Textmarke vor und nach der Tabelle, so wird der gesamte Abschnitt inkl. der Tabelle kopiert. Werden die Textmarken in der ersten Zelle Ihrer Tabelle (links oben) und in der letzten Zelle der Tabelle (rechts unten) gesetzt, wird die gesamte Tabelle kopiert. Setzen Sie hingegen die Textmarke am Anfang und Ende einer Zeile innerhalb einer Tabelle, dann wird nur die Zeile kopiert. Setzen Sie die Textmarken hingegen versehentlich in eine Zelle, würde nur die Zelle kopiert werden und diese dann mehrmals nebeneinander stehen.

Schleifen werden generell nur in Tabellen ausgeführt. Diese müssen zwingend aus mindestens 2 Tabellenspalten bestehen, da ansonsten die Schleife nicht ausgeführt wird. Setzen Sie den Start der Schleife in die erste Tabellenspalte und das Ende der Schleife beispielsweise in die letzte Tabellenspalte.

Das Kopieren von Spalten ist nicht möglich.

3.1.1. Textmarken und Ihre Bedeutung

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die möglichen Textmarken, welche entsprechende Schleifen definieren und in den Dokumenten eingebaut werden können. Es kann vorkommen, dass Sie manche Abschnitte ggf. mehrfach verwenden möchten. So möchten Sie ggf. auf der ersten Seite Ihrer Rechnung eine Zusammenfassung aller Nettobeträge der Artikel, Steuern und das Brutto ausgeben. Auf den Folgeseiten möchten Sie dann die Details Ihrer Artikel ausgeben und abermals am Ende mit Steuern und Brutto. Hier würden Sie die Textmarken mehrmals benötigen. Da dieselben Textmarken jedoch nicht mehrfach verwendet werden können, können Sie diese durch beliebige Zwischenabschnitte erweitern.

Beispiele: FEES_START ist der Start der Ausgabe der Gebühren und FEES_END die Textmarke am Ende der Zeile. Sie können für weitere Abschnitte mit den Gebühren auch FEES_1_START und FEES_1_END oder FEES_A_START und FEES_A_END oder FEES_95_START und FEES_95_END verwenden. Wichtig ist dabei nur, dass es zu jedem START einer Textmarke auch ein entsprechendes END gibt.

TextmarkennameBedeutung der Textmarke als Schleife in Ihrem Dokument
ARTICLE_START
ARTICLE_END
Erzeugt eine Schleife für alle Artikel eines Objektes. Dabei ist es unerheblich, ob die einzelnen Artikel einmalig oder wiederholend verwendet werden. Innerhalb dieser Schleife können Sie die Variablen der Artikel verwenden.
OTARTICLE_START
OTARTICLE_END
Diese Textmarke erzeugt eine Schleife nur für alle einmaligen Artikel (One-Time-Artikel). Bitte beachten Sie mögliche Besonderheiten in der Ausgabe, wenn Sie monatliche Artikel und eine einmalige Gruppenzeile verwenden würden. Innerhalb dieser Schleife können Sie die Variablen der Artikel verwenden.
INTARTICLE_START
INTARTICLE_END
Diese Textmarke erzeugt eine Schleife nur für alle Intervall-Artikel. Bitte beachten Sie mögliche Besonderheiten in der Ausgabe, wenn Sie monatliche Artikel und eine einmalige Gruppenzeile verwenden würden. Innerhalb dieser Schleife können Sie die Variablen der Artikel verwenden.
OPARTICLES_START
OPARTICLES_END
Diese Textmarke erzeugt eine Schleife nur für alle optionalen Artikel. Bitte beachten Sie mögliche Besonderheiten in der Ausgabe, wenn Sie monatliche Artikel und eine einmalige Gruppenzeile verwenden würden. Innerhalb dieser Schleife können Sie die Variablen der Artikel verwenden.
GROUPSUMS_START
GROUPSUMS_END
Definiert eine Schleife über die verwendeten Artikelgruppen. Artikel, welche keiner Artikelgruppe zugeordnet wurden, werden als zusätzliche Zeile ausgegeben. Innerhalb dieser Schleife können Sie die Variablen der Artikelgruppen verwenden.
TAXES_START
TAXES_END
Ist die Schleife für die Ausgabe der möglichen Steuern. Hierbei wird jede Steuerart einmalig durchlaufen und nur dann ausgegeben, wenn diese auch verwendet wurde. Innerhalb dieser Schleife können Sie die Variablen der Steuern verwenden.
FEES_START
FEES_END

Über diese Schleife werden alle möglichen Gebühren eines Vorgangs ausgegeben, welche auf der Registerkarte Allgemein in der Administration der Rechnungen angelegt wurden. Sofern eine Reihenfolge festgelegt wurde, wird diese entsprechend eingehalten, andernfalls ist die Reihenfolge der Ausgabe zufällig. Innerhalb dieser Schleife können Sie die Variablen der Gebühren verwenden.

TOTALS_START
TOTALS_END
Die Schleife TOTALS vereint in einer Schleife das Gesamt-Netto sowie die Schleifen für die Gebühren und Steuern. Dabei erfolgt die Ausgabe in der Reihenfolge Gesamt-Netto, mögliche Gebühren und mögliche Steuern. Eine optische Trennung der ausgegebenen Werte ist nicht möglich. Innerhalb dieser Schleife können Sie die verschiedenen Variablen der Gebühren, Steuern und Summen verwenden.

Werden in einzelnen Fällen keine Ergebnisse zurück geliefert, können Sie Zeilen über entsprechende Bedingungen automatisch entfernen lassen.

3.1.2. Beispiele für die Verwendung von Textmarken


3.2. Bedingungen in Systemvorlagen

Mit der Verwendung von Funktionen und Bedingungen können Sie Ihrer Vorlagen mehr Flexibilität verleihen und vermeiden so den Aufwand mehrere Vorlagen zu pflegen. Gern möchten wir Sie in diesem Zusammenhang auf die grundlegende Arbeit mit der Erstellung solcher Vorlagen hinweisen und empfehlen Ihnen folgende Webseiten für eine genaue Beschreibung aller Möglichkeiten.

3.2.1. Häufige Bedingungen in den Systemvorlagen

FunktionFunktionsbeschreibung
{if} {/if}Beginn einer Überprüfungsfunktion nach der Regel Wenn-Dann. Jedes {if} muss mit einem {/if} abgeschlossen werden.
{elseif}Der {if}-Bedingung können beliebig viele {elseif}-Bedingungen vor dem Abschluss mit {/if} folgen.
{else}{else} stellt einen bedingungslosen Abschluss dar und kann verwendet werden. Lässt man diese Bedingung weg und keine der oberen Bedingungen trifft zu, wird nichts geschrieben.
OperatorOperator 2Bedeutung
==
ist gleich
!=
ist ungleich
>
größer als
<
kleiner als
>=
größer oder gleich
<=
kleiner oder gleich
===
identisch
&&ANDUnd
||OROder
!
Negierung des Wertes. Z. B. {if !$ARTICLES.IS_PART_OF_GROUPLINE}. In dem Fall steht:

* !$ARTICLES.IS_PART_OF_GROUPLINE für "false = 0". Der Artikel ist kein Teil einer Gruppenzeile.
* $ARTICLES.IS_PART_OF_GROUPLINE für "true = 1". Der Artikel ist ein Teil einer Gruppenzeile.

Werden in einzelnen Fällen keine Ergebnisse zurück geliefert, können Sie Zeilen über entsprechende Bedingungen automatisch entfernen lassen.

3.2.2. Beispiele für die Verwendung von Bedingungen in den Systemvorlagen

Beispiel
{$BILLING_NAME_1}
{if $BILLING_NAME_2}{$BILLING_NAME_2}
{/if}{if $BILLING_NAME_3}{$BILLING_NAME_3}
{/if}{$BILLING_ADDRESS_1}
{if $BILLING_ADDRESS_2}{$BILLING_ADDRESS_2}
{/if}{$BILLING_POSTCODE} {$BILLING_CITY}
{if $BILLING_COUNTRY!='Deutschland'}{$BILLING_COUNTRY}{/if}
Ergebnisse
Dieser Textblock liefert feste und variable Werte in der Anschrift aus. Dabei wird immer die erste Zeile der Firma, die erste Adresszeile sowie PLZ und Ort ausgegeben. Alle anderen Felder sind Variabel zu verstehen. Somit ergeben sich nachfolgende Möglichkeiten:

Zeile 1: TecArt GmbH
Zeile 4: Fischmarkt 5
Zeile 6: 99084 Erfurt

oder

Zeile 1: TecArt GmbH
Zeile 2: Niederlassung Dresden
Zeile 4: Meißner Str. 30
Zeile 6: 01445 Radebeul

oder

Zeile 1: Musterfirma
Zeile 2: Buchhaltung
Zeile 3: Frau Viola Moritz
Zeile 4: Stephansplatz 9
Zeile 6: 1010 Wien
Zeile 7: Österreich
Beispiel
{if $REALNUMBER}Rechnungsnummer: {$REALNUMBER}{else}VORSCHAUDOKUMENT{/if}
Ergebnisse
Erzeugen Sie Ihre Rechnung in der Vorschau, enthält das Dokument noch keine Rechnungsnummer. Hier bietet sich an, an der Stelle einen alternativen Text auszugeben und beispielsweise Fett und rot zu markieren um deutlich zu machen, dass es sich nur um ein Vorschaudokument handelt.

Dieser Textblock liefert die Rechnungsnummer, sobald diese vergeben wurde. Alternativ wird der Text "Vorschaudokument" ausgegeben. Sie haben die Möglichkeit einzelne Bereiche auch innerhalb der Vorlage zu formatieren. So wird hier bereits der Begriff eingefärbt und Fett dargestellt, damit auch die Ausgabe so erfolgt. Hingegen wird die Rechnungsnummer normal ausgegeben.

Ohne Rechnungsnummer: VORSCHAUDOKUMENT

oder

Mit Rechnungsnummer: Rechnungsnummer: 12345
Beispiel
{if $BILLING_COUNTRY!='Deutschland'}Ihre USt-ID/Steuernr.: {if $CLIENT_ACCOUNT.UST_ID}{$CLIENT_ACCOUNT.UST_ID}{else}Liegt nicht vor{/if} {/if}
Ergebnisse
Liefern Sie Waren und Dienstleistungen ins Ausland, müssen Sie auf der Rechnung, wenn vorhanden, die Umsatzsteuer-ID eines Firmenkunden ausweisen. Da dies nur dann erforderlich ist, haben wir Ihnen eine Alternativzeile aufbereitet, wenn es sich um einen Auslandskunden handelt.

Dieser Textblock liefert die Zeile der USt-ID nur dann, wenn es sich um einen Auslandskunden handelt. Liegt die ID nicht vor, wird darüber hinaus noch ein alternativer Text ausgegeben.

Deutscher Kunde:

oder

Kunde mit USt-ID: Ihre USt-ID/Steuernr.: AU12345678

oder

Kunde ohne USt-ID: Ihre USt-ID/Steuernr.: Liegt nicht vor
Beispiel
{if $CLIENT_ACCOUNT.SALDO_CURRENT_RAW>0}Ihr Rechnungskonto weist ein Guthaben von {$CLIENT_ACCOUNT.SALDO_CURRENT} € aus.{if $CLIENT_ACCOUNT.SALDO_CURRENT_RAW<$SUMS.TOTALS.BRUTTO_RAW} {if $CLIENT_ACCOUNT.PAYMENT_TYPE=='Lastschrifteinzug'} Der Differenzbetrag von {$CLIENT_ACCOUNT.SALDO} wird von Ihrem Konto mit der IBAN {$CLIENT_ACCOUNT.BANK_ACCOUNT_IBAN} eingezogen.{else}Bitte überweisen Sie den Differenzbetrag von {$CLIENT_ACCOUNT.SALDO} bis spätestens {$PAYMENT_APPOINTED}.{/if} {else}Der Rechnungsbetrag wird mit Ihrem Guthaben verrechnet. Es ergibt sich ein neues Guthaben von {$CLIENT_ACCOUNT.SALDO}.{/if}{else} {if $CLIENT_ACCOUNT.PAYMENT_TYPE=='Lastschrifteinzug'}Der Rechnungsbetrag von {$SUMS.TOTALS.BRUTTO} wird von Ihrem Konto mit der IBAN {$CLIENT_ACCOUNT.BANK_ACCOUNT_IBAN} eingezogen.{else}Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag von {$SUMS.TOTALS.BRUTTO} bis spätestens {$PAYMENT_APPOINTED} unter Angabe der Rechnungsnummer.{/if} {/if}
Ergebnisse
Solche Bedingungen lassen sich auch in Fließtexte einer Rechnung einbauen und entsprechende Alternativen ausgeben. Bei einem Lastschriftmandat geben Sie dem Kunden die Information, dass der Betrag abgebucht wird. Hingegen muss der Kunde bei der Zahlungsart Überweisung den Betrag bis zu einem bestimmten Zahlungsziel überweisen.

Das Rechnungskonto weist ein positives Saldo aus und ist nach der neuen Rechnung kleiner 0,00 € und es wurde Lastschrifteinzug vereinbart: Ihr Rechnungskonto weist ein Guthaben von 7,25 € aus. Der Differenzbetrag von 17,35 € wird von Ihrem Konto mit der IBAN DE32123456789012345678 eingezogen.

oder

Das Rechnungskonto weist ein positives Saldo aus und ist nach der neuen Rechnung kleiner 0,00 € und es wurde nicht Lastschrift vereinbart: Ihr Rechnungskonto weist ein Guthaben von 7,25 € aus. Bitte überweisen Sie den Differenzbetrag von 17,35 bis spätestens 07.04.2022.

oder

Das Rechnungskonto weist ein positives Saldo aus und ist nach der neuen Rechnung immer noch größer als 0,00 €: Ihr Rechnungskonto weist ein Guthaben von 7,25 € aus. Der Rechnungsbetrag wird mit Ihrem Guthaben verrechnet. Es ergibt sich ein neues Guthaben von 3,12 €.

oder

Der Saldo war vor der neuen Rechnung 0,00 € oder kleiner und es wurde Lastschrifteinzug vereinbart: Der Rechnungsbetrag von 17,35 € wird von Ihrem Konto mit der IBAN DE32123456789012345678 eingezogen.

oder

Der Saldo war vor der neuen Rechnung 0,00 € oder kleiner und es wurde nicht Lastschrift vereinbart: Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag von 17,35 € bis spätestens 07.04.2022 unter Angabe der Rechnungsnummer.

3.2.3. Beispiele für die Verwendung von verschachtelten if-Bedingungen in den Systemvorlagen

Es besteht die Möglichkeit auch komplexe If-Bedingungen aufzubauen bzw. diese miteinander zu verschachteln. Dies erfolgt über mathematische Klammerlogik ( ). In der folgenden Tabelle erhalten Sie ein entsprechendes Beispiel.

Beispiel
{if $CONTACT.COUNTRY=='Deutschland' and ($CONTACT.REGION=='Baden-Württemberg' or $CONTACT.REGION=='Bayern')} Der Kirchensteuersatz beträgt 8 %. {elseif $CONTACT.COUNTRY!='Deutschland'} {elseif $CONTACT.REGION!='Baden-Württemberg' or $CONTACT.REGION!='Bayern'} Der Kirchensteuersatz beträgt 9 %.{/if}
Ergebnisse
Im ersten Schritt wird abgefragt, ob das Feld COUNTRY den Wert Deutschland enthält. An dieses angeschlossen folgt eine UND-Verknüpfung (and). Es wird nun eine Abfrage mittels einer ODER-Verknüpfung (or) gestellt, ob das Feld REGION Baden-Württemberg oder Bayern beinhaltet. Sind die Kombinationen Deutschland UND Baden-Württemberg ODER Deutschland UND Bayern erfüllt, so wird der Kirchensteuersatz 8 % ausgegeben.

Im zweiten Teil erfolgt wieder eine Abfrage (!= ungleich) auf das Feld COUNTRY. Über diese fragen Sie ab, ob ein anderer Wert als Deutschland gewählt wurde. Wenn dies der Fall ist, wird im Dokument nichts ausgegeben.

Nachdem im zweiten Teil alle Länder außer Deutschland schon ausgeschlossen wurden, erfolgt im dritten und letzten Teil die Abfrage auf die Werte Bayern und Baden-Württemberg. Werden andere Werte als Bayern oder Baden-Württemberg in der Datenbank gespeichert, erfolgt die Ausgabe von 9 % Kirchensteuer für alle anderen Bundesländer.

3.2.4. Die Verwendung von SKIPTHISLINE

In den verschiedenen Schleifen und Bedingungen kann es immer wieder vorkommen, dass Sie in Tabellenkonstrukten als Ergebnis eine Leerzeile erhalten. Diese sind das Ergebnis, wenn als Wert nichts zurück geliefert werden kann. Da diese Leerzeilen unschön aussehen, können Sie diese durch eine Anweisung und der Verwendung des Begriffes SKIPTHISLINE entfernen lassen. SKIPTHISLINE funktioniert nur innerhalb einer Schleife, daher wird nach Ausführung dieser Funktion die komplette Tabellenzeile entfernt.

{if $ARTICLES.IS_PART_OF_GROUPLINE}SKIPTHISLINE{else}{$ARTICLES.NAME_RECHNUNG}{/if}

Als Ergebnis wird jede Artikelzeile aufgeführt, solange es sich nicht um eine Teil einer Artikelgruppierung handelt. Ist dies der Fall wird die gesamte Zeile entfernt und bleibt nicht als Leerzeile bestehen. Diese Anweisung muss nur in einem Bestandteil der Zeile enthalten sein, damit die gesamte Zeile gelöscht wird. Es ist also nicht notwendig auch noch die Bedingung für die Menge, Netto- oder Brutto-Wert anzugeben, wenn diese in derselben Zeile stehen.

3.3. Formatierungen in den Vorlagen

In den Vorlagen haben Sie die Möglichkeit Texte und Abschnitte anhand Ihrer Vorlagen zu erstellen und zu formatieren. Es gibt bei der Erstellung einige Besonderheiten zu beachten, welche wir Ihnen in diesem Abschnitt näher bringen wollen. Einige Besonderheiten sind aus technischer Sicht nicht umsetzbar, andere aus Lizenzgründen.

3.3.1. Schriftarten für die PDF-Erzeugung

Die folgenden Schriftarten werden für die PDF-Erzeugung genutzt. Diese können also in ODT-Vorlagen verwendet werden. Sollte eine Schriftart in den ODT-Vorlagen verwendet werden, welche nicht bei der PDF-Erzeugung unterstützt wird, so nutzt das System eine familienähnliche Schriftart.

A
  • Andale Mono
  • Arial
  • Arial Black
BC
  • C059
  • Caladea
  • Carlito
  • Century Schoolbook L
  • cmex10
  • cmmi10
  • cmr10
  • cmsy10
  • Comic Sans MS
  • Courier New

D

  • D050000L
  • DejaVu Sans
  • DejaVu Sans Mono
  • DejaVu Serif
  • Dingbats
  • Droid Sans Fallback
  • dsrom10

E

  • esint10
  • eufm10

F

G

  • Gentium
  • GentiumAlt
  • Gentium Basic
  • Gentium Book Basic
  • Georgia
H

I

  • Impact
JK

L

  • Lato
  • Liberation Mono
  • Liberation Sans
  • Liberation Sans Narrow
  • Liberation Serif


M

  • msam10
  • msbm10

N

  • Nimbus Mono L
  • Nimbus Mono PS
  • Nimbus Roman
  • Nimbus Roman No9 L
  • Nimbus Sans
  • Nimbus Sans L
  • Nimbus Sans Narrow
  • Noto Mono
  • Noto Sans Mono

O

  • OpenSymbol

P

  • P052

Q


R

  • rsfs10

S

  • Source Sans Pro
  • Source Sans Pro Black
  • Source Sans Pro ExtraLight
  • Source Sans Pro Light
  • Source Sans Pro
  • Source Serif Pro SemiBold
  • Source Serif Pro Semibold
  • Standard Symbols L
  • Standard Symbols PS
  • STIX
  • STIXGeneral
  • STIXIntegralsD
  • STIXIntegralsSm
  • STIXIntegralsUp
  • STIXIntegralsUpD
  • STIXIntegralsUpSm
  • STIX Math
  • STIXNonUnicode
  • STIXSizeFiveSym
  • STIXSizeFourSym
  • STIXSizeOneSym
  • STIXSizeThreeSym
  • STIXSizeTwoSym
  • STIXVariants
  • Symbol
  • stmary10

T

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XYZ

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Möchten Sie andere Schriftarten verwenden, sind diese ggf. an Lizenzbedingungen gebunden. Die Einspielung in Server-Systeme ist dabei problemlos möglich. Eine Einspielung für die gehosteten Systeme ist von der Art der Schriftartenlizenz abhängig und kann nicht garantiert werden. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit unserem Support in Verbindung.

3.3.2. Formatierung von Beschreibungen und Texten

Mitunter sollen Beschreibungstexte besonders hervorgehoben oder Umbrüche explizit eingefügt werden. Damit dies genutzt werden kann, gibt es die nachfolgenden Tags. Diese können in den Texten der Artikelbeschreibung oder Textfeldern der Vorgänge verwendet werden.

  • [b] Macht einen Text Fett [/b]
  • [i] Schreibt den Text kursiv [/i]
  • [u] Unterstreicht den Text [/u]
  • Bricht den Text auf die nächste Zeile[br]
    um, sollten Umbrüche nicht automatisch gesetzt werden.
  • Setzt ein im ODT definierten [t] Tabstop
  • Setzt ein garantiertes Leerzeichen 99084[w]Erfurt

Tags, die sowohl ein Öffnen- wie auch ein Schließen-Tag benötigen müssen immer so geschrieben werden, da es andernfalls zur Fehlausgabe des Dokumentes kommen kann.

3.3.3. Variable Grafiken in Vorlagen einbinden

In ODT-Vorlagen besteht die Möglichkeit, Grafiken einzubinden, welche als Dateien im TecArt CRM hinterlegt wurden.

Erstellen Sie eine Dummy-Grafik in der entsprechenden Größe, welche ganz normal in der ODT-Vorlage eingebunden wird. Ob Sie dabei ein schwarzes Quadrat wählen oder einen schönen Blumenstrauß, ist vollkommen egal.

Im Anschluss wechseln Sie via Rechtsklick in die Eigenschaften der Grafik und wählen das Register "Hyperlink" an.

Im Feld "Adresse" wird dann der TecArt CRM interne Pfad zum Ziel-Bild angegeben. Hierbei können Sie auch mit Variablen arbeiten, wie bspw. Benutzer-Informationen, interne ID´s oder andere Feldangaben.

Die nachfolgenden Beispiele zeigen Pfadangaben für verschiedene variable Grafiken mit und ohne variable Ausgaben.


3.3.4. Ausgabe von Spalten oder Zeilen in Tabellen

AufgabenstellungLösungsvorschläge

Sie möchten eine Tabellen ausgeben, welche neben den Artikeln, Netto- und Brutto-Preisen bei Bedarf eine weitere Spalte enthält, die den Rabatt je Artikel enthalten soll. Dies lässt sich in dieser Form nicht realisieren und ist nur über verschiedene Alternativen möglich.

ArtikelNetto-PreisBrutto-Preis
BeispielBeispielBeispiel
BeispielBeispielBeispiel
ArtikelRabattNetto-PreisBrutto-Preis
BeispielBeispielBeispielBeispiel
BeispielBeispielBeispielBeispiel
Folgende Alternativen stehen Ihnen zur Verfügung:
  1. Bilden Sie eine Bedingung um die Tabellen aus, in der Sie einen Rabatt in der Rechnung ermitteln. Ist dieser nicht vorhanden wird die Tabelle mit nur drei Spalten verwendet. Gibt es Rabatte, wird die Tabelle mit den vier Spalten verwendet.
  2. Geben Sie den Originalpreis und den Rabatt in einer weiteren Zeile durch einen Zeilenumbruch oder im Fließtext des Artikels aus. Dabei können Sie diesen durch Veränderung der Schriftgröße und -farbe formatieren.

Sie können in den Artikeln eines Objektes Gruppenzeilen über eine bestimmte Anzahl von Artikeln bilden. Diese sollen auch farbig in Ihrem Dokument ausgegeben werden.

ArtikelNetto-PreisBrutto-Preis
Artikel 1BeispielBeispiel
Artikel 2BeispielBeispiel
Gruppe 1BeispielBeispiel
Artikel 3BeispielBeispiel
Artikel 4BeispielBeispiel
Solch eine Einfärbung bestimmter einzelner Zeilen ist nicht möglich. Hintergrund hierbei ist, dass Sie für die Artikel anhand der Bedingungen nur eine Zeile definiert haben. Diese wird dann von Artikel 1 bis Artikel N durchlaufen. Auch die Gruppenzeile selbst stellt ein "Artikel" dar, welche nur die enthaltenen Artikel zusammenfasst. Es ergibt sich dabei folgende Alternative:
  1. Unterscheiden Sie Gruppenzeilen in der Schriftgröße, -farbe, -form oder durch Texthervorhebungsfarben.

Sie haben sehr viele Artikel, welche nicht alle auf eine Seite passen. Am Ende der Seite möchten Sie daher eine Zwischensumme ausgeben und am Anfang der kommenden Seite einen Übertrag.

ArtikelNetto-PreisBrutto-Preis
BeispielBeispielBeispiel
BeispielBeispielBeispiel
ZwischensummeBeispielBeispiel

ArtikelNetto-PreisBrutto-Preis
ÜbertragBeispielBeispiel
BeispielBeispielBeispiel
BeispielBeispielBeispiel

Leider gibt es für diesen Fall keine passende Lösung in der Vorlage. Bei der Generierung eines Dokumentes ist es nicht möglich vorherzusehen, wie viele Zeilen auf eine Seite passen und wann der Seitenumbruch geschehen wird. Passen auf die erste Seite 10 Zeilen, können es auf der zweiten Seite nur 5 sein. Damit lässt sich auch kein fester Platz für eine Zwischensumme festlegen. In Ihrer Tabelle der Vorlage können Sie über Gestaltungsmöglichkeiten zumindest Kopfzeilen wiederkehrend einfügen. Alle anderen Varianten können auch nur Möglichkeiten aus der Systemvorlage sein. Verwenden Sie dazu ggf. diese spezielle  Google Suche

3.3.5. Rohdaten und Formatierung in Ihrer Systemvorlage

In den Variablen für Vorgänge und Artikellisten finden Sie sehr häufig Variablen mit der Endung RAW. Dabei handelt es sich um die Ausgabe unformatierter Werte, also Rohwerte, die Sie in Ihren Systemvorlagen unterschiedlich weiterverwenden können.

Beispielsweise kann jeder Benutzer über seine persönlichen Einstellungen die Ausgabe eines Datums beeinflussen, welches u.a. als Rechnungsdatum verwendet wird. Bei Benutzer A wird 01.03.2022 und bei Benutzer B 2022-03-01 ausgegeben. Verwenden Sie nun die Variable {$PAYMENT_APPOINTED} wird in Ihrer Vorlage das Datum also in der Form ausgegeben, wie der Benutzer es sieht. Lassen Sie sich das Datum in der Rohfassung ausgeben, müssen Sie die Variable {$PAYMENT_APPOINTED_RAW} verwenden und das Format selbst definieren. Die notwendigen Grundlagen finden Sie ebenfalls auf der Webseite von http://www.smarty.net

Für Ihr Datum bedeutet dies {date format='d.m.Y' time=$PAYMENT_APPOINTED_RAW}. Somit erfolgt immer die Ausgabe 01.03.2022, unabhängig der Einstellung des Datenformats der unterschiedlichen Mitarbeiter.

3.4. Häufige Anwendungsfehler in den Systemvorlagen

Wird nach dem Klick auf zur Prüfung kein Dokument erstellt und der Vorgang mit einer Fehlermeldung abgebrochen, dann kann dies mehrere Gründe haben. In den meisten Fällen finden Sie eine Hilfestellung unter  Administration Systeminformationen > Ereignisanzeige .

In der folgenden Tabelle erhalten Sie eine Hilfestellung zu häufig auftretenden Fehlern.

Beschreibung des FehlerbildesFehler in der EreignisanzeigeLösung
Das Dokument wird nicht erstellt.Unexpected "<"In der Vorlage befindet sich ein unerwartetes Zeichen "<". Entweder besteht dieses Zeichen in der Vorlage oder die Vorlage hat einen Formatierungsfehler. Hierzu können Sie einzelne Absätze markieren und via Rechtsklick > Standardformatierung die ursprüngliche Formatierung des Dokuments wiederherstellen. Dadurch verschwinden alle nicht zulässigen Zeichen die ggf. durch Copy & Paste in die Vorlage integriert wurden.
Das Dokument wird nicht erstellt.*unclosed {if} tag"In der Vorlage befindet sich eine nicht geschlossene Bedingung oder Tag. Bitte prüfen Sie die Vorlage auf alle Bedingungen und Tags. Diese müssen korrekt geöffnet {if} und geschlossen {/if} werden.
Das Dokument wird nicht erstellt."unexpected closing tag" "Unexpected {/if}"In der Vorlage befindet sich eine nicht geschlossene Bedingung oder Tag. Bitte prüfen Sie die Vorlage auf alle Bedingungen und Tags. Diese müssen korrekt geöffnet {if} und geschlossen {/if} werden.
Das Dokument ist leer

Es kommt vor, dass nach Erstellung des Dokuments eine weiße Seite erzeugt wird. In der Ereignisanzeige treten ebenfalls keine Fehler bzw. unklare Meldungen auf.

Grund hierfür ist die Hochkomma-Formatierung. Libre Office ersetzt diese grundlegend. Diese Option kann deaktiviert werden. Dazu wählt man Extras → Autokorrektur → Autokorrektur Optionen und entfernt die Haken „Ersetzen“ bei „Einfache Anführungszeichen“ und „Doppelte Anführungszeichen“.

Die Variable wird nicht ausgefüllt
Bitte überprüfen Sie die Variable auf die richtige Schreibweise. In einigen Fällen sind es falsche Klammern, Punkte oder Kommas.
Das Dokument wird nicht erstellt oder die Variable wird nicht ausgefüllt

Werden Anweisungen in Tabellen geschrieben ist darauf zu achten, dass die Zeile, in der die Anweisung steht, nicht ungünstig auf der Seite umbricht. Die Anweisung ist richtig, dennoch kommt es bei der Erzeugung der Dokumente zu Fehlern, da durch den Tabellenumbruch auf der Seite im Quellcode der Tabellenumbruch eingefügt wird und damit die Anweisung zerstört.

Tabelleneigenschaften → Register Textfluss → „Trennung der Tabelle an Seiten- und Spaltenenden zulassen → Zeilenumbruch an Seiten- und Spaltenenden zulassen

Hier muss der Haken beim Zeilenumbruch raus. Damit wird verhindert, dass die Anweisung auf zwei Seiten steht.

Die Variable wird nicht ausgefüllt oder Anweisungen werden nicht richtig befolgt

Werden in einer Anweisung mehrere Attribute hintereinander verwendet, so kann es vorkommen, dass es dabei aus unerklärlichen Gründen im Quellcode zu einer Veränderung kommt.

Anzeige im Dokument
{if $ARTICLES.INTERVAL=='0' && $ARTICLES.IS_GROUPLINE=='1' && $ARTICLES.IS_PART_OF_GROUPLINE=='0'}

Dies geschieht gelegentlich mit dem &&-Zeichen, solange dies nicht die letzten in der Anweisung sind.

Zur Lösung wird && einfach durch AND ersetzt.

Lösung
{if $ARTICLES.INTERVAL=='0' AND $ARTICLES.IS_GROUPLINE=='1' AND $ARTICLES.IS_PART_OF_GROUPLINE=='0'}
Die Variable wird nicht ausgefüllt oder Anweisungen werden nicht richtig befolgt

Für die Ausgabe von Daten oder zur Erfüllung von Bedingungen sind die richtigen Werte erforderlich. Was Sie in der Oberfläche sehen, welche Felder ein- oder ausgeblendet sind und was in der Datenbank tatsächlich steht ist nicht direkt nachvollziehbar. Wird beispielsweise kein Datum in ein Feld eingetragen, steht in der Datenbank nicht nichts sondern "0".

Vergewissern Sie sich bei der Ausgabe der Daten, indem Sie einfach die Variable in Ihrer Vorlage verwenden und das erwartete Ergebnis mit der tatsächlichen Ausgabe vergleichen.

Beispiel zur Ausgabe von Werten
Land alt: {$CONTACT.COUNTRY}
Land ISO: {$CONTACT.ISO_COUNTRY}
Dokument wird nicht erstellt. Es werden keine Artikel, Steuern, Gebühren, Summen ausgegeben.
Bitte prüfen Sie, ob die Textmarken in dem Dokument richtig gesetzt wurden. Es muss immer ein entsprechender START- und END-Tag vorhanden sein. Wird die Schleife zu früh abgebrochen oder zu spät beendet, kann dies zu Fehlern bei der Erstellung des Dokuments führen.
Dokument wird nicht erstellt. Es werden keine Artikel, Steuern, Gebühren, Summen ausgegeben.
Bitte achten Sie auf die einheitliche Groß- und Kleinschreibung aller Bedingungen und Variablen. Falsch wäre beispielsweise {IF $Articles.NAME}. Die Bedingung wird hierbei immer klein geschrieben {if} und die Variable immer groß {$ARTICLES.NAME}.
Dokument wird korrekt erstellt. Jedoch steht in der Vorlage nur SKIPTHISLINE
Es wurde die Funktion SKIPTHISLINE außerhalb einer Schleife verwendet und dadurch ignoriert. Bitte führen Sie diese Funktion in einer Bedingung innerhalb einer Schleife aus oder entfernen Sie das Wort bzw. die Funktion aus dem Dokument.